370.000.000 $ für´n A….?

Adage berichtet über “What Sticks: Why Most Advertising Fails and How to Guarantee Yours Succeeds”, ein neues Fachbuch der “Marketing Veteranen” (Adage) Greg Stuart (Präsident und CEO des IAB) und Rex Briggs (Marktforscher und Gründer Marketing Revolution). Darin veröffentlichen die beiden die Ergebnisse Ihrer fünfjährigen Studie, bei der sie den Weg und die Effektivität von 1 Milliarde US-Dollar Mediaspendings verfolgt und ausgewertet haben.

Das Ergebnis relativiert zwar John Wanamakers “Half the money I spend on advertising is wasted; the trouble is I don’t know which half.”, sollte aber trotzdem v.a. für die Kollegen Mediaplaner Grund zum Umdenken sein: 37% der Media-Ausgaben bleiben demnach ohne Effekt. Autsch.

Es wurden primär Spendings der “Großen” wie Procter & Gamble, Johnson & Johnson, Unilever, Kraft Foods und McDonald’’s ausgewertet - das Buch soll aber für jedermann interessant und verständlich sein. Mit Zitaten wie “TV advertising clearly works, according to numerous studies reported in the book. It just may not deliver returns as good as those provided by other media” oder “No one ever got fired for using television”, kann man sich schon ganz gut vorstellen, zu welchem Schluß das Buch kommt: einmal mehr die Erkenntnis, das Marketing und Werbung in unserer hyperverbundenen Welt grundsätzlich anders funktioniert als in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Mit Social Networks, Blogs, Foren, Mikrozielgruppen, Vertrauensverlust in top-down Werbung und allgemeiner Verstopfung des Gießkannenprinzips.

In diesem Sinne - hoch lebe das Connected Marketing mit Word of Mouth, Buzz, Virusmarketing, Guerilla und Konsorten!

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